Das Improvisierte und Imaginative bin ich allzeit selbst. Meine Phantasie formt und versichert sich alleine. Es gibt nichts, das sich mir in eigener Gestalt nicht leibhaftig selbst erschafft. Also bin ich nur ein einzelnes Wort, das ausgesprochen ist, eine offene und verletzliche Form aneinandergereihter Augenblicke, nur ein flüchtiger Gedanke und seine gelegentliche Korrektur. Und jedes Fehlen im poetischen Moment, auch nur der kleinsten Verbindlichkeit, betrifft mich mehr, als ich sagen kann.
Wer will da meinen Schlaf noch regeln? Wer will diesen Schaffensprozess, den ich selbst nicht recht verwalten kann und dem ich trotzdem herzlich angehöre für mich übergriffig steuern und unter Verdacht stellen?
Also, was tun am Ende moderner Realisation und von niederträchtigem Gemache gewissenloser Apparate?
Denn es geht nicht mehr um die Erfindung beliebiger Produkte, nicht nur um Anwendung, noch um die blöde Selbstdarstellung uneigener Künstlerdarsteller.
Es geht um etwas, das ich selbst noch nicht vorstellen und auch nicht sicher veranschaulichen kann. Wenn es etwas Neues sein sollte, ist es wohl das Bemühen über die Bedeutungsform hinaus – DAS UNBEDINGTE ERWARTEN EINES GEMEINSCHAFTLICHEN INHALTS – aber eben nicht als kulturelle Setzung einer aus Raum und Zeit gefallenen Herrschaft perfider Demokraten.